Die Poetik der Waidgerechtigkeit. Ethische Normen und ästhetische Formen der Jagd in der französischen und spanischen Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts (Habilitationsprojekt)


Allgemeine Angaben

Projektbeginn
Montag, 20. Juli 2020
Status
laufend
Hochschule
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Stadt der Hochschule
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Thematik nach Sprachen
Französisch, Spanisch
Disziplin(en)
Literaturwissenschaft, Medien-/Kulturwissenschaft

Aktiv beteiligte Person(en)

(z.B. Kooperation, Mitarbeiter, Fellows)

Julien Bobineau

Passiv beteiligte Person(en)

(z.B. Betreuer, Berater)

Brigitte BurrichterCatrin GersdorfMartina Giese


Exposé

1. Einführung
Nachdem mit Ausnahme von vereinzelten Königsforsten bis in das 12. Jahrhundert das Recht auf freien Tierfang galt, entwickelte sich im Spätmittelalter zunehmend ein kodifiziertes Jagdrecht, das als Königs- und Adelsprivileg vielerorts eng mit territorialen Herrschaftsansprüchen verknüpft wurde. Durch die rechtlichen Einschränkungen – wie beispielsweise dem Verbot von Jagdnetzen und Schlingen, das Friedrich Barbarossa 1152 erließ und das sich vorwiegend gegen bäuerliche Jagdmethoden richtete – verloren Bäuerinnen und Bauern im Gegenzug das Recht, sich gegen Wildschäden auf den eigenen Äckern zu wehren. Die Verwendung von Waffen wurde den Bäuerinnen und Bauern auf ihrem eigenen Grund und Boden untersagt. Mitunter galt eine Leinenpflicht für bäuerliche Hunde, denen mancherorts ein Holzpflock umgebunden werden musste, der eine Hatz der auf das dem Adel vorbehaltenen Wild verhindern sollte. In der Hochphase des Absolutismus (17./18. Jahrhundert) veranstalteten europäische Adelige vielerorts herrschaftliche Prunkjagden, die – von einem anthropozentrischen Weltbild ausgehend – das massenhafte Töten von gehegtem Wild in mit Zäunen, Hecken oder Lappen eingegrenzten Arealen sowie künstlich angelegten Gewässern oder Wildgehegen zum öffentlichen ‚Spektakel‘ erhoben. Die mittelalterliche und frühneuzeitliche Jagdethik, die in der hybriden Gattung vornehmlich französischsprachiger Jagdtraktate bis in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts mit fiktionalen Anteilen etabliert wurde und Jäger*innen die Beherrschung des Weidwerks durch Erfahrung, Tugendhaftigkeit, körperliche und geistige Ertüchtigung, Schussfertigkeit, Rücksicht auf Mitmenschen und Ehrfurcht vor dem Wild abverlangte, schien einer machtzentrierten Zurschaustellung des willkürlichen Tötens von Tieren gewichen zu sein. Die Machtdemonstration des herrschaftlichen Fürsten, der über Leben und Tod des Wildes entscheiden konnte und diese Entscheidung in immens hoher Zahl meist zuungunsten des Tieres traf, sollte dabei nicht nur Reichtum, Stärke und barocke Verschwendungssucht unter Beweis stellen. Vielmehr konnte der Fürst öffentlich unterstreichen, dass er als Herrscher ebenso mächtig und patriarchalisch über das Schicksal seiner Untertanen walten konnte. Doch mit der Abschaffung der Feudalrechte im Zuge der Französischen Revolution am 4. August 1789 erlosch auch das adelige Jagdprivileg in Frankreich, mit weitreichenden – wenn auch z. T. erst Jahrzehnte später auftretenden – Auswirkungen auf das Jagdrecht im übrigen Europa: Nach dem Beschluss der Französischen Nationalversammlung war das Jagdrecht fortan mit dem Grundbesitz verbunden. Auch wenn das besitzende Bürgertum hierdurch am meisten profitierte, galt der Bauernstand als treibende Kraft der Jagdreform, um die eigenen Felder vor Wildschäden schützen zu können und dabei keinen Rechtsbruch zu begehen. 1810 wurde das französische Jagdrecht durch Napoleon Bonaparte reformiert und später auch der permis de chasse eingeführt, der nun jedem/r Grundbesitzer*in als Nachweis für den Erwerb jagdlicher Kompetenzen diente. Diese grundlegende Reform beeinflusste im weiteren Verlauf das Jagdrecht in ganz Europa und führte zu einem weitreichenden Paradigmenwechsel, der zur Entstehung einer bürgerlichen Jagdkultur beitrug und letztlich die Grundlage des modernen Verständnisses von Jagd in Europa darstellt.

2. Fragestellung und Hypothese
Die Studie mit dem Arbeitstitel „Die Poetik der Waidgerechtigkeit. Ethische Normen und ästhetische Formen der Jagd in der französischen und spanischen Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts“, die nach Abschluss als Habilitationsschrift vorgelegt werden soll, untersucht den einschneidenden Paradigmenwechsel im französischen Jagdrecht vom 4. August 1789. Im Zentrum der Betrachtung stehen die historischen, literarischen und ethischen Auswirkungen der Abschaffung der Jagd als Adelsprivileg auf Frankreich und das übrige Europa, insbesondere Spanien. Aus literaturwissenschaftlicher Perspektive erscheint eine sozialgeschichtliche Betrachtung der gesellschaftlichen Veränderung sowie der damit zusammenhängenden literarischen Darstellungen der Jagd und der ethischen Auffassung des Jagens vor und nach dem Paradigmenwechsel im August 1789 als besonders erkenntnisreich. Ein Fokus liegt auf der anthropozentrischen und post-anthropozentrischen bzw. ökozentrischen/pathozentrischen Tier- und Jagdethik während der Aufklärung (17./18. Jahrhundert) und im unmittelbar anschließenden 19. Jahrhundert und deren reziprokem Austausch mit der fiktionalen Literatur. Die Hypothese der Studie lautet, dass die europäische Aufklärung und die Französische Revolution das bürgerliche – d. h. das besitzende – Individuum in das Zentrum einer anthropozentrischen Betrachtung verrücken und den bis dahin geltenden Konnex zwischen Herrschaft und Jagd auflösen. Die zentrale Fragestellung der Studie gilt den ethischen Dynamiken dieser Verschiebung und gliedert sich deshalb in insgesamt drei disziplinäre Untergruppen:

- Geschichtswissenschaft, Soziologie: Wie sind Jagdrecht und Jagdpraxis im 17. bis 19. Jahrhundert in Frankreich und Spanien gestaltet? Wie beeinflussen sich juristische, politische und gesellschaftliche Diskurse auf nationaler und transnationaler Ebene?
- Literaturwissenschaft: Auf welche Weise werden Jagdpraktiken und Jagdtechniken, die Rolle von Jäger*innen, die Jagdmotive und das gejagte Wild in der französischen und spanischen Literatur imaginiert? Welche Folgen hat diese Ebene des Dargestellten (histoire) auf die Ebene der Darstellung (discours) in narrativen Texten und hybrider Traktatliteratur? Sind signifikante Veränderungen in Bezug auf lyrische Stimmhaftigkeit, dramatische Inszenierung, Erzählmodi, Erzählzeit und Erzählstimme sowie die narrative Vermittlung von Figuren, Raum und Handlung zu erkennen?
- Philosophie, Moralistik: Welche Bedeutung haben ethische Fragen im Hinblick auf jagdliche Mensch-Tier-, Mensch-Umwelt-, Mensch-Technik- und Mensch-Mensch-Beziehungen in der zu untersuchenden Primärliteratur? Vollzieht sich in der fiktionalen Literatur ein Übergang von einem anthropozentrischen Weltbild (vor 1789) hin zu einer ökozentrischen/pathozentrischen Jagdethik mit post-anthropozentrischen Ansätzen (nach 1789)? Wie positionieren sich Befürworter*innen einer bürgerlich-anthropozentrischen Verrückung gegenüber der ebenfalls am Beginn des 19. Jahrhunderts aufkommenden Tierwohlbewegung?

Die Beantwortung der in den drei Untergruppen gestellten Forschungsfragen soll in einer abschließenden Synthese zusammengeführt werden, um mögliche historische, literarische und moralische Veränderungen in ihrem reziproken Zusammenspiel sichtbar zu machen, die durch die Abschaffung der Jagd als Adelsprivileg ausgelöst wurden.

3. Forschungsstand
Die geisteswissenschaftliche Erforschung der Mensch-Tier- und Mensch-Umwelt-Beziehung hat innerhalb der letzten drei Jahrzehnte einen großen Zulauf erfahren und ist von einer Vielzahl an Publikationen, Tagungen und Forschungsnetzwerken geprägt. Die hohe gesellschaftliche Relevanz des Themenkomplexes und die notwendige Neudefinition des ethischen Verhältnisses zwischen Mensch, Tier und Umwelt hat dabei in Anbetracht von Klimawandel, Massentierhaltung und Raubbau – neben technik- und naturwissenschaftlichen Forschungen – zur Institutionalisierung neuer wissenschaftlicher Schulen wie den interdisziplinären Human-Animal Studies oder den ebenfalls überfachlichen Environmental Studies geführt. Eine Vielzahl an einschlägigen Arbeiten sind in diesen verhältnismäßig neuen Forschungsgebieten erschienen, darunter z. B. Haraway (2008), De Mello (2012), Borgards (2016) und Borgards/Gersdorf/Middelhoff/Schönbeck (2019), um nur einige wenige Werke aus dem rasch unübersichtlich gewordenen Feld zu nennen. Auch das spezifischere Gebiet der jagdwissenschaftlichen Forschungsliteratur ist von einer größeren Anzahl an Publikationen geprägt, insbesondere in Bezug auf Biologie, Lebensraum und Ökologie der wildlebenden Tiere. Ferner ist die praktische Ausführung der Jagd aus historischer, soziologischer und ökonomischer Perspektive bisher ansatzweise erforscht worden, da die Jagd als Forschungsthema insbesondere innerhalb der letzten Jahrzehnte in den Fokus der Geschichtswissenschaften und angrenzenden Disziplinen wie der Ethnologie gerückt ist. Die Anzahl der Publikationen, die wie zunächst Yebes (1964), Rieupeyroux (1984) und Salvadori (1996), später dann Rösener (2004), Corvol (2010) oder Wokalik (2014) jagdhistorische Überblickswerke mit z. T. regionalen oder nationalen Schwerpunkten bieten, weitaus größer als diejenigen Studien, die ein Panorama zur kulturelle Symbolik der Jagd in Kunst, Literatur und Musik bieten, ist überschaubar. Das Interesse der geschichtswissenschaftlichen und ethnologischen Forschung liegt in weiteren Arbeiten, in denen bspw. Glessgen (1996), Morsel (1997), Giese (2003), Bugnion (2005), Bord (2008), Almond (2009) oder De Smet (2013) besonderen Fragestellungen nach Jagd und Raum, der Beizjagd, speziellen Jagdtechniken oder dem Geschlechterverhältnis bearbeiten, in der Epoche des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, was mit dem besonderen Verhältnis von Jagd, Herrschaft und adeliger Repräsentation in dieser Zeit zusammenhängen mag. So bieten verschiedene Studien eine detaillierte Bearbeitung des Themenkomplexes ‚Jagd und Herrschaft‘ im 16. und 17. Jahrhundert – z. B. Eckardt (1976), Pinçon (1993), der Sammelband von Athenaise/Chatenet (2007) oder Schmidt (2019) – und zum zunächst französischen Phänomen der vénerie – z. B. Laporte (2004), Barbier (2006) und Pieragnoli (2016) –, der in Deutschland oft fälschlicherweise als ‚Parforcejagd‘ bezeichneten Hetzjagd mit Hundemeuten und Jägern zu Pferd auf ein Stück Wild. Auch einschlägige literatur- und kulturwissenschaftlichen Studien zur Jagd, darunter z. B. Bormann (1887), Lindner (1959), Campos/Zamorano (1961), Thiébaux (1974), Strubel/de Saulnier (1994), Schwenk (1997), Smets/van den Abeele (1998), Bordessoule (2000), Tesnière (2004), Ainsworth (2011) oder van den Abeele (2013) widmen sich aus verschiedenen Perspektiven hauptsächlich der europäischen Jagdliteratur in Mittelalter und Früher Neuzeit. Nur wenige Arbeiten fokussieren hingegen dezidiert das Phänomen der Jagd in der unmittelbaren Zeit vor, während und nach der Französischen Revolution, die durch die Verbürgerlichung der Jagd den Grundstein für weite Teile des heutigen Jagdverständnisses in Europa gelegt hat. Mit Ausnahme von einigen wenigen geschichtswissenschaftlichen Abhandlungen zur Entstehung der bürgerlichen Jagdkultur mit einem Fokus auf Deutschland – z. B. Hiller (2003) und Stahmann (2008) ¬– wurden die nationalen und internationalen Auswirkungen der Abschaffung des adeligen Jagdprivilegs im Jahre 1789 in der literatur- und kulturwissenschaftlichen Forschung nur in Ansätzen betrachtet. Bei einer Bewertung des Forschungsstandes fällt folglich auf, dass die Bearbeitung des 18. und 19. Jahrhundert in der kulturwissenschaftlichen Jagdforschung eine Leerstelle zu sein scheint und bis heute – mit einigen wenigen Ausnahmen wie z. B. Djeziri (1999) für die bildende Kunst – in literatur- und kulturwissenschaftlicher Forschung keine große Rolle spielt. Auch der Zusammenhang von Ethik und Literarizität im Sinne einer Reziprozität von sittlichem Verhalten und literarischer Vermittlung ist in Bezug auf fiktionale Jagdliteratur und die Traktatliteratur – insbesondere aus vergleichend-transnationaler Perspektive – bislang nur unzureichend erforscht worden.

4. Untersuchungskorpus
Die in der Studie zu untersuchende Primärliteratur umfasst nach einer ersten Recherche die sogenannte littérature cynégétique als eine hybride Form von faktualer und fiktionaler Traktatliteratur sowie narrative Jagdliteratur (im weitesten Sinne), die insbesondere im französischen und spanischen Spätmittelalter bis zum Ende der Frühen Neuzeit und darüber hinaus bis zum Ende des 19. Jahrhunderts produziert und rezipiert wurden. Neben einer Einteilung in die sprachlich-geographische Herkunft der Texte (Frankreich, Spanien) soll die Primärliteratur gemäß der übergeordneten Fragestellung in zwei periodische Korpusgruppen dividiert werden, die sich wie folgt unterscheiden:

K1 – Texte, die vor 1789 erschienen sind, z.B.
- Pedro de Pedraza Gaitán, Libro de Montería (1621)
- Robert de Salnove, La Vénerie Royale (1665)
- François Fortin, Traité de toute sorte de Chasse et de Pêche (1714)
- Marquis d’Armaille, L’art de tout sorte de Chasse et de Pêche (1719)
- D. Agustín Calvo Pinto y Velarde, Silva venatoria (1754)
- Denis Diderot/Jean Le Rond d’Alembert, Encyclopédie (1751-1772)
- Charles-Jean Goury de Champgrand, Traité de Vénerie, et de chasse (1769)

K2 – Texte, die nach 1789 erschienen sind, z.B.
- Boisrot de Lacour, Traité sur l’art de Chasser (1808)
- Augustin-Claude Desgravier, Le Parfait Chasseur (1810)
- Elzéar Blaze, Le Chasseur conteur ou Les Chroniques de la Chasse (1840)
- César-François-Adolphe Houdetot, Les Femmes Chasseresses (1859)
- Hidalgo y Gutiérrez Tratado de caza (1845)

Die Entstehungszeit der untersuchten Texte in K1 soll auf das 17. und 18. Jahrhundert (1600-1789) beschränkt werden, während K2 solche Texte umfasst, die am Ende des 18. Jahrhunderts und im ‚langen‘ 19. Jahrhundert (1789-1900) entstanden sind, um den wechselseitigen Einfluss zwischen der Abschaffung des Jagdrechts als Adelsprivileg, einer sich verändernden Tierethik und fiktionaler bzw. hybrider Literatur prüfen zu können.

5. Methoden
Um die oben gestellten Forschungsfragen umfassend und interdisziplinär am Beispiel der ausgewählten Korpusliteratur beantworten zu können, wird innerhalb der Studie auf unterschiedliche Methoden und Ansätze aus Literaturwissenschaft und Philosophie zurückgegriffen, die an geschichts- und sozialwissenschaftliche Theorien anknüpfen. In Verbindung mit ökozentrischen und pathozentrischen Perspektiven der Aufklärung (Jeremy Bentham) sollen modernere Theorien der Praktischen Philosophie zur grundlegenden und angewandten Tierethik (Peter Singer), zur Ökoethik (Aldo Leopold), zur Jagdethik (Ernst von Dombrowski, José Ortega y Gasset) und den neueren Ansätzen der Animal Studies (Roland Borgards et al.) mit der Produktion, der Verbreitung und der Rezeption der Korpustexte in Bezug gebracht werden. Im Vordergrund stehen neben erzähltheoretischen Methoden der allgemeinen und romanistischen Literaturwissenschaft insbesondere sozialgeschichtliche Ansätze zur Erforschung von literarischen Texten, um diese in ihrer Wechselbeziehung mit politischen, ökonomischen und v. a. ethischen Aspekten der Jagd im gewählten Zeitraum fruchtbar zu machen. Dabei rückt der Einfluss von gesellschaftlichen Debatten um Tier- und Jagdethik auf literarische Texte und die umgekehrte Beeinflussung von zeitgenössischen Jagddiskursen durch die Literatur mit dem zusätzlichen Rückgriff auf die Literatursoziologie ebenso in den Vordergrund der Studie wie die Rezeptionsgeschichte und Rezeptionsästhetik. Letztere Methode kann dazu dienen, die didaktische Wirkung der literarischen Texte auf zeitgenössische Leser*innen tiefergehend zu untersuchen. Die Wirkungsstruktur der analysierten Texte soll dabei auf ein Leser*innenmodell der von den Autor*innen imaginierten Form von ‚implizierten Jäger*innen und Nicht-Jäger*innen‘ übertragen werden und die textadäquate Rezeption vor allem in Bezug auf jagdliche Mensch-Tier-, Mensch-Umwelt-, Mensch-Technik- und Mensch-Mensch-Beziehungen abbilden.

Bibliographie

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  • Yebes, Conde de (1964): La caza en España, 2 Bde., Madrid: Orel.

Anmerkungen

keine

Ersteller des Eintrags
Julien Bobineau
Erstellungsdatum
Mittwoch, 16. Juni 2021, 10:46 Uhr
Letzte Änderung
Mittwoch, 16. Juni 2021, 10:59 Uhr