Barcelona als lyrischer Interferenzraum (Monographie)

Zur Poetik der Komplizität in spanischen und katalanischen Gedichten der 1950er und 1960er Jahre. Carlos Barral – Gabriel Ferrater – Jaime Gil de Biedma – Angel González – José Agustín Goytisolo


Allgemeine Angaben

Autor(en)

Frauke Bode

Verlag
transcript
Stadt
Bielefeld
Publikationsdatum
2012
Auflage
1
Reihe
Lettre
Weiterführender Link
http://www.transcript-verlag.de/ts1960/ts1960.php
ISBN
978-3-8376-1960-7 ( im KVK suchen )
Thematik nach Sprachen
Katalanisch, Spanisch
Disziplin(en)
Literaturwissenschaft
Schlagwörter
Autofiktion, Nähesprache, Intertextualität, Barcelona, Katalonien, Spanien, Lyrik

Exposé

Diese Studie verbindet literaturhistorische Fragen zur Gruppierung von Autoren mit einer vergleichenden Textanalyse.
Anhand des Begriffs der ›Interferenz‹ zeigt Frauke Bode am Werk von fünf spanischen und katalanischen Dichtern, die im Barcelona der 1950er und 60er Jahre aufeinandertreffen, wie Korrespondenzen zwischen ihren Gedichten in eine doppelt subversive ›Poetik der Komplizität‹ münden: Im Spannungsfeld von Lebenswelt und Text unterwandert ein nähesprachlicher Diskurs seine scheinbare Transparenz zugunsten einer systemkritischen Rezeption. Zugleich unterlaufen autofiktionale Strategien diese Referenzen, so dass die Gruppe als Produkt kollektiver Performanz erscheint – und Barcelona als lyrischer Interferenzraum.
Der Band enthält Gespräche mit Josep Maria Castellet und Juan Marsé.

Frauke Bode lehrt spanische und lateinamerikanische Literaturwissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal.

Inhalt


Anmerkungen

keine

Ersteller des Eintrags
Redaktion romanistik.de
Erstellungsdatum
Donnerstag, 20. September 2012, 11:04 Uhr
Letzte Änderung
Donnerstag, 20. September 2012, 11:04 Uhr