Sprache und Personen im Web 2.0 (Sammelband)

Linguistische Perspektiven auf YouTube, SchülerVZ & Co.


Allgemeine Angaben

Herausgeber

Kristina BedijsKaroline Henriette Heyder, geb. Meyer-Holz

Verlag
LIT
Stadt
Berlin, Münster, Wien, Zürich, London
Publikationsdatum
2012
Reihe
Hildesheimer Beiträge zur Medienforschung 1
Weiterführender Link
http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-11924-7
ISBN
978-3-643-11924-7 ( im KVK suchen )
Thematik nach Sprachen
Deutsch, Spanisch, Französisch
Disziplin(en)
Medien-/Kulturwissenschaft, Sprachwissenschaft
Schlagwörter
Computervermittelte Kommunikation, Web 2.0, Medienlinguistik

Exposé

“On the internet, nobody knows you’re a dog”, heißt es in der berühmten Karikatur, die das Magazin New Yorker 1993 veröffentlichte. Die zahlreichen Kommunikationsplattformen des Web 2.0 ermöglichen heutzutage jedem Internetnutzer, Online-Inhalte auf seine Weise zu konsumieren und selbst zu erstellen. Seither ist das World Wide Web nicht mehr so anonym, wie das Zitat vom unerkannten Hund glauben macht: Die Kommunikation der Nutzer über die Inhalte ist gerade in interpersoneller Hinsicht überaus differenziert. Identität, Selbstdarstellung, Fremdzuschreibungen und kommunikative Konventionen spielen eine große Rolle im virtuellen Netzwerk der Personen. Für die Linguistik stellt sich die Frage, welche Veränderungen im menschlichen Sprachverhalten zu beobachten sind. Das Zusammenspiel von Offline- und Online-Kommunikation lässt vermuten, dass Traditionen und Innovationen aus beiden Bereichen ineinandergreifen.

Inhalt

Kristina Bedijs / Karoline Henriette Heyder: Sprache und Personen im Web 2.0

Daniel Gysin: „des war echt zu geil“ – Die mediale Inszenierung eines Ausflugs in einem sozialen Netzwerk

Daniel Kallweit: Die Tradition(en) der Neografie – Wie alte Verfahren im Web 2.0 neue Verwendung finden

Renate Lucke: Remediatisierungen auf Videoplattformen am Beispiel der Thilo‑Sarrazin‑Kontroverse auf YouTube

Christiane Maaß: Der anwesende Dritte im Internetforum zwischen potentieller Sprecherrolle und „non‑personne“

Konstanze Marx: „Ich finde Dein Profil interessant“ – Warum virtuelle Erstkontakte auch für die Linguistik interessant sind

Maria Stopfner: „PS: keine ‚ausländerfeindin‘, nur eine patriotin“ – Konstruktion politischer Identität in
LeserInnen‑Postings

Verena Thaler: Beziehungsorientierte Online‑Kommunikation aus theoretischer und empirischer Perspektive

Kathrin Wenz: Entstehung neuer Textsorten im Internet – Überlegungen am Beispiel von Weblogs


Anmerkungen

Beiträge zur gleichnamigen interdisziplinären Tagung, Göttingen 2011

Ersteller des Eintrags
Redaktion romanistik.de
Erstellungsdatum
Donnerstag, 01. November 2012, 19:59 Uhr
Letzte Änderung
Donnerstag, 01. November 2012, 19:59 Uhr