Kino in Chile – Chile im Kino (Monographie)

Die chilenische Filmlandschaft nach 1990


Allgemeine Angaben

Autor(en)

Verena Schmöller

Verlag
Shaker Media
Stadt
Aachen
Publikationsdatum
2009
Auflage
1
Weiterführender Link
http://www.shaker-media.eu/de/content/bookshop/index.asp?ID=2&ISBN=978-3-86858-256-7
ISBN
978-3-86858-256-7 ( im KVK suchen )
Thematik nach Sprachen
Spanisch
Disziplin(en)
Medien-/Kulturwissenschaft
Schlagwörter
cine, cinema, Ruiz Raúl, Castilla Sergio, Te amo - made in Chile, Santiago de Chile, Valparaíso, Costumbrismo, Cofralandes, No tan lejos de Andrómeda, Horcón, Machuca, Amnesia, La frontera, Play, Sábado, Sexo con amor, La fiebre del loco, El chacotero sentimental, Taxi para tres, El fotógrafo, Negocio redondo, Los debutantes, Gringuito, Bize Matías, Wood Andrés, Vergangenheitsbewältigung, Identität, Filmgeschichte, Lateinamerika, Südamerika, Spielfilm, Kino, Chile, Film

Exposé

In kaum einem Filmland hat sich in den vergangenen Jahren so viel getan wie in Chile: Nach einer Blütezeit in den sechziger Jahren, der abrupten Zerstörung im Zuge des Militärputsches von 1973 und der darauffolgenden Diktatur mussten die chilenische Filmindustrie in den neunziger Jahren erst wieder aufgebaut, eine Filmförderung eingerichtet und neue, freie Filmformen wiedergefunden werden. Seit 1998 haben chilenische Spielfilme die einheimischen Zuschauer erobert und später auch das internationale Publikum begeistert. Filme wie MACHUCA von Andrés Wood oder PLAY von Alicia Scherson sind weltweit in den Kinos gelaufen und haben gezeigt, dass Chile wieder ein konkurrenzfähiges Kino hat. Die vorliegende Studie gibt einen Überblick über die aktuelle Entwicklung der chilenischen Filmlandschaft und vor allem über das Filmschaffen von 1990 bis 2007. Bei der Analyse von rund 200 Filmproduktionen werden Konstanten und Tendenzen im chilenischen Gegenwartsspielfilm herausgefiltert und an Filmbeispielen paradigmatisch beschrieben. Hierzu zählen die besondere Bedeutung des Handlungsortes, wiederkehrende Figurentypen, auffällige Formen des Erzählens, Strategien der filmischen Vergangenheitsbewältigung und die ausgeprägte Beschäftigung mit dem Thema der chilenischen Identität.

Inhalt

Inhalt

Abkürzungsverzeichnis

Vorwort

1. Einleitung

2. Kino in Chile: Daten, Fakten, Zahlen
2.1 Filmgeschichtlicher Abriss
2.2 Filmpolitischer Hintergrund
2.3 Filmindustrieller Überblick

3. Chile im Kino: Tendenzen und Konstanten im Spielfilm der Gegenwart

3.1 Zur Bedeutung des Handlungsortes
3.1.1 GRINGUITO und LOS DEBUTANTES: Hauptstadtporträts
3.1.2 NEGOCIO REDONDO: Der nostalgische Blick aufs Land
3.1.3 EL FOTÓGRAFO: Valparaísos Sonderrolle im Film

3.2 Wiederkehrende Figurentypen
3.2.1 TE AMO, MADE IN CHILE: Abwesende Väter, moderne Mütter und das Kindermädchen
3.2.2 TE AMO, MADE IN CHILE: KinderPerspektiven
3.2.3 TAXI PARA TRES: Zur Darstellung der Ausgegrenzten

3.3 Strategien des Erzählens
3.3.1 EL CHACOTERO SENTIMENTAL: Erzählen in Fragmenten
3.3.2 LA FIEBRE DEL LOCO: Der Costumbrismus der neunziger Jahre
3.3.3 SEXO CON AMOR: Vom Tabu zur Comedia Sexual
3.3.4 SÁBADO und PLAY: Experimente des Erzählens

3.4 Filmische Erinnerungsarbeit
3.4.1 LA FRONTERA und AMNESIA: Strategien der filmischen Vergangenheitsbewältigung in den neunziger Jahren 3.4.2 MACHUCA: Eine neue Phase der Vergangenheitsbewältigung

3.5 Die chilenische Identität im Film: Zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung
3.5.1 LA FIEBRE DEL LOCO: Chile aus Sicht der Chilenen
3.5.2 HORCÓN und NO TAN LEJOS DE ANDRÓMEDA: Chile aus Sicht von Fremden und Fremdgewordenen
3.5.3 COFRALANDES oder Wie lässt sich die chilenische Identität verfilmen?

4. Fazit und Ausblick

Anhang


Anmerkungen

keine

Ersteller des Eintrags
Verena Schmöller
Erstellungsdatum
Sonntag, 17. Januar 2010, 23:01 Uhr
Letzte Änderung
Sonntag, 17. Januar 2010, 23:01 Uhr