Lexikon sprachtheoretischer Grundbegriffe des 17. und 18. Jahrhunderts (Sonstiges)


Allgemeine Angaben

Autor(en)

Gerda Haßler Cordula Neis

Publikationsdatum
November 2009
Weiterführender Link
http://www.degruyter.de/cont/fb/sk/detail.cfm?id=IS-9783110179255-1
Thematik nach Sprachen
Sprachübergreifend
Disziplin(en)
Medien-/Kulturwissenschaft, Sprachwissenschaft
Schlagwörter
18. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, Geschichte der Sprachwissenschaft

Exposé

Haßler, Gerda / Neis, Cordula. Lexikon sprachtheoretischer Grundbegriffe des 17. und 18. Jahrhunderts. Berlin, New York: Walter de Gruyter 2009, 18 × 25 cm, 2 vols., 1880 p., ISBN 978-3-11-017925-5. 249 €
http://www.degruyter.de/cont/fb/sk/detail.cfm?id=IS-9783110179255-1

Gegenstand des Lexikons sind Konzepte, in denen sich das Sprachdenken des 17. und 18. Jahrhunderts darstellt und die in begrifflich geordneter Form vorgestellt werden (ca. 200 Termini in 65 Artikeln). Berücksichtigt wird dabei auch die epochenbezogene Dynamik, durch die das Sprachdenken des 17. und 18. Jahrhunderts ein Konzeptualisierungsangebot für spätere Zeiträume werden konnte. Es wird von einem Verständnis von Geschichte der Sprachwissenschaft als Problem- und Theoriengeschichte ausgegangen, die Entstehungsbedingungen, Kommunikationsräume und interdisziplinäre Wechselbeziehungen zu berücksichtigen hat. Ergebnisse begriffsgeschichtlicher Forschungen zum Sprachdenken des 17. und 18. Jahrhunderts werden vorgestellt. Terminologische Fragestellungen werden ebenso wie die Entfaltung von Konzepten in Texten berücksichtigt. Eine ausführliche Dokumentation der begrifflichen Ausprägung in mehreren europäischen Sprachen rundet die monographischen Darstellungen zu den einzelnen Begriffen ab.

Die Artikel unterteilen sich in die Rubriken “Schlüsselwörter des Bezeichnungsfeldes”, “Authentische Definitionen” (aus dem Untersuchungszeitraum), “Darstellung des Begriffs und seiner Vernetzung mit anderen Begriffen”, “Kontinuität und Rezeption”, “Literaturhinweise” (Sekundärliteratur).

Inhalt

BAND I
Vorwort
Einleitung

TEIL I ONTOLOGIE, ZEICHEN, SPRACHE UND DENKEN
Wesen der Sprache
Natürliche Sprache
Menschliche Lautsprache (vs. andere Zeichen)
Arbitrarität
Konvention
Natürlichkeit
Linearität
Zeichen und Idee
Spracherwerb
Defizitärer Spracherwerb (sozial / physisch / kulturell)
Mitteilungsfunktion der Sprache
Kognitive Funktion der Sprache
Gesellschaftskonstituierende Funktion der Sprache

TEIL II URSPRUNG, ENTSTEHUNG, ENTWICKLUNG
Ursprung
Ursprache
Sprachverwirrung
Sprachveränderung
Korruption
Gebärdensprache vs. Lautsprache
Etymologie
Analogie
Normierung
Apologie

TEIL III EINHEIT UND VIELFALT
Universalität und Verschiedenheit
Besonderer Charakter einer Sprache
Universalsprache
Sprachvergleich und Sprachtypus
Dialekt
Vorzüge / Vollkommenheit / Mängel
Klarheit
Wohlklang
Reichtum
Universelle Geltung
Perspicuitas, energeia, abundantia und harmonia
VIII Inhalt Band II

BAND II
TEIL IV SPRACHVERWENDUNG
Gebrauch
Stil
Missbrauch
Übersetzung

TEIL V GRAMMATISCHE BESCHREIBUNG
Grammatik
Syntax
Satz
Wortstellung / ordo naturalis / Inversion
Wortarten
Nomen
Pronomen
Verb
Partizip
Adverb
Konjunktion
Interjektion
Artikel
Partikel

TEIL VI LEXIKALISCHE BESCHREIBUNG
Bedeutung
Metapher
Synonyme / Bedeutungsrelationen
Neologismen
Wortbildung

TEIL VII PHONETISCHE BESCHREIBUNG
Stimme
Vokal
Konsonant
Laut vs Buchstabe
Artikulation
Prosodie / Akzent

TEIL VIII BESCHREIBUNG DER SCHRIFT
Schrift
Orthographie

ANHANG
Bibliographie
Personenverzeichnis


Anmerkungen

keine

Ersteller des Eintrags
Gerda Haßler
Erstellungsdatum
Samstag, 23. Januar 2010, 18:32 Uhr
Letzte Änderung
Samstag, 23. Januar 2010, 18:32 Uhr