helden. heroes. héros. E-Journal zu Kulturen des Heroischen (Zeitschriftenheft)

Mediale Strategien der Heroisierung


Allgemeine Angaben

Herausgeber

Jakob WillisKatharina Helm

Publikationsdatum
Dezember 2014
Jahrgang
2
Nummer
2
Weiterführender Link
http://www.sfb948.uni-freiburg.de/e-journal/ausgaben/022014/?page=1
ISSN
2198-4662
Thematik nach Sprachen
Sprachübergreifend, Spanisch, Italienisch, Französisch
Disziplin(en)
Medien-/Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft

Exposé

Die dritte Ausgabe von helden. heroes. héros. E-Journal zu Kulturen des Heroischen beschäftigt sich in einer dezidiert transkulturellen und epochenübergreifenden Ausrichtung mit unterschiedlichen medialen Strategien der Heroisierung. Die literatur-, bild- und geschichtswissenschaftlichen Beiträge, die zeitlich vom Spätmittelalter bis ins 21. Jahrhundert und geografisch von Südamerika bis zur ehemaligen Sowjetunion und dem heutigen Russland reichen, gehen dabei unter anderem der Frage nach, wie sich die diversen Formen der Heroisierung in Medien oraler, textueller, bildlicher, plastischer, musikalischer, kinematografischer oder medial hybrider Darstellung beschreiben lassen und machen einzelne Strategien in ihren Analysen konkret fassbar.

Inhalt

Katharina Helm, Jakob Willis — Editorial

Aufsätze

Tilman Moritz — Neue Welten, alte Helden? Die Briefe Philipps von Hutten zwischen Medium und Memoria des Heroischen

Christina Posselt-Kuhli — Der ‚Kunstheld‘ im Spannungsfeld zwischen Krieg und Frieden – Ein herrscherliches Tugendexempel im Deutschland des 17. Jahrhunderts

Isabelle Chariatte — Transfigurations du héros dans la culture mondaine du siècle classique : Madeleine de Scudéry, La Rochefoucauld, le chevalier de Méré

Christina Posselt-Kuhli, Jakob Willis — « La voilà, cette main, qui se met en chaleur » – Intermediale Heroisierungsstrategien bei Molière und Pierre Mignard am Beispiel des Gedichts La Gloire du Val-de-Grâce

Nikolas Immer, Maria Schultz — Lützows wildester Jäger. Zur Heroisierung Theodor Körners im 19. und 20. Jahrhundert

Robert Lukenda — Viva Garibaldi! Heldentum und mediale Inszenierung am Übergang zur politischen Moderne

Kristina Offterdinger — „Stadt, die den Tod bezwang“ – Leningrad als Heldenstadt in der medialen Vermittlung durch Reiseführer

Ulrike Zimmermann — John Harrison (1693 – 1776) and the Heroics of Longitude

Rezensionen

Reinhard Nachtigal — Bricht in Russland ein heroisches Zeitalter an? Der russische Feldherr Alexander Suworow als Kristallisationsfigur eines neuen Nationalmythos. Zu den neuen Biographien von Wjatscheslaw Lopatin und Arsenij Samostjanow

Carolin Bahr — Heldenlose Oper? Giacomo Meyerbeers Die Hugenotten, wiederbelebt und neu interpretiert am Staatstheater Nürnberg

Impressum


Verbundene Meldungen

Anmerkungen

Das E-Journal helden. heroes. héros. widmet sich in einer kulturübergreifenden, komparativen Langzeitperspektive dem Spannungsverhältnis zwischen der Exzeptionalität von Heldenfiguren und den sozialen Ordnungen, die durch sie stabilisiert, aber auch in Frage gestellt werden. Herausgegeben wird es vom DFG-geförderten Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Es erscheint in zwei Ausgaben pro Jahr als Open Access-Publikation.
Hauptverantwortliche HerausgeberInnen: Ulrich Bröckling, Barbara Korte, Birgit Studt

Ersteller des Eintrags
Jakob Willis
Erstellungsdatum
Mittwoch, 31. Dezember 2014, 13:53 Uhr
Letzte Änderung
Freitag, 09. Januar 2015, 14:34 Uhr