Die handschriftlichen Kommentare zu Goyas 'Caprichos'. Edition, Übersetzung, Deutung. (Monographie)


Allgemeine Angaben

Autor(en)

Nina Preyer Helmut C. Jacobs Mark Klingenberger

Verlag
Könighausen & Neumann
Stadt
Würzburg
Publikationsdatum
2017
Reihe
Meisterwerke der spanischen Kunst im Kontext ihrer Zeit, Bd. 4
Weiterführender Link
https://www.verlag-koenigshausen-neumann.de/product_info.php/info/p8681_Die-handschriftlichen-Kommentare-zu-Goyas-Caprichos--Edition--Uebersetzung--Deutung--Band-1---678-Seiten--Band-2---632-Seiten--Band-3---714-Seiten--Meisterwerke-der-spanischen-Kunst-im-Kontext-ihrer-Zeit--Band-4.html
ISBN
978-3-8260-6199-8 ( im KVK suchen )
Thematik nach Sprachen
Spanisch
Disziplin(en)
Medien-/Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft
Schlagwörter
Spanische Kunst und Literatur, Aufklärung, Text-Bild, Sozialkritik, handschriftliche Kommentare, Caprichos, Goya Francisco de

Exposé

Eines der bedeutendsten Werke des spanischen Malers Francisco de Goya (1746–1828) sind ohne Zweifel die 1799 erschienenen Caprichos, 80 Radierungen mit sozialkritischen Themen. Viele der Radierungen sind so vielschichtig, dass sich bereits Goyas Zeitgenossen veranlasst sahen, handschriftliche Kommentare mit Deutungen zu schreiben. Die einzelnen Kommentierungen, die durch ihren aphoristischen Charakter oder ihre narrative Ausgestaltung beeindrucken, treten mit den jeweiligen Caprichos in eine spannungsreiche Bild-Text-Relation. Erst die systematische Erfassung, kritische Edition, Übersetzung und Analyse aller Kommentierungen machte es möglich, sowohl die Vielzahl an komplexen Lesarten der Radierungen als auch die Genese der handschriftlichen Kommentare herauszuarbeiten. So lässt sich unter anderem aufzeigen, dass nicht Goya selbst den ersten Kommentar als Deutungsschlüssel zu seinen Caprichos verfasst hat, sondern dass er sich nach der Veröffentlichung eines politisch brisanten Kommentars dazu gezwungen sah, mit Hilfe seiner Freunde einen eigenen Kommentar als Gegendarstellung und Replik zu entwerfen und zu verbreiten, um seinen Ruf als königlicher Hofmaler zu wahren.


Anmerkungen

keine

Ersteller des Eintrags
Nina Preyer
Erstellungsdatum
Dienstag, 29. August 2017, 20:52 Uhr
Letzte Änderung
Freitag, 01. September 2017, 10:22 Uhr