Indigene Sprachen in Mexiko (Monographie)

Eine sprecherzentrierte Studie zur Vitalität des yukatekischen Maya


Allgemeine Angaben

Autor(en)

Julia Montemayor

Verlag
De Gruyter
Stadt
Berlin/Boston
Publikationsdatum
2017
Auflage
1
Reihe
Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie 418
Weiterführender Link
https://www.degruyter.com/view/product/488650
ISBN
978-3-11-054474-9 ( im KVK suchen )
Thematik nach Sprachen
Spanisch
Disziplin(en)
Sprachwissenschaft
Schlagwörter
Revitalisierung, Sprechereinstellung, Yukatekisches Maya, Soziolinguistik

Exposé

Im Zuge fortschreitender Globalisierung und daraus resultierender Dynamiken geraten indigene Sprachen immer stärker in Konkurrenz zu ‚dominanten‘ Kontaktsprachen. Mexiko ist in diesem Zusammenhang ein besonders markantes Beispiel: Genuin mehrsprachig, ist es gleichzeitig weltweit das Land mit den meisten Spanischsprechern. Die Situation ist von einer jahrhundertelangen Tradition der Unterdrückung und Ausgrenzung der indigenen Völker geprägt. Dies hat sich in einer Sprach- und Bildungspolitik niedergeschlagen, die erst sehr spät überhaupt die Existenz indigener Völker in der Verfassung anerkannt hat.

In dieser Arbeit stehen die Vitalität des Maya sowie die Situation seiner Sprecher im Fokus, die sich heute zwischen zunehmender Selbstbestimmung und der Einforderung ihrer Rechte auf der einen und anhaltender Marginalisierung und Diskriminierung auf der anderen Seite positionieren.

Die Studie ermöglicht durch eine Methodenkombination eine umfassende Gesamtschau auf objektive und subjektive Vitalitätsfaktoren, wobei unter Berücksichtigung diasystematischer Parameter subjektive metasprachliche Äußerungen von Maya- und Nicht-Mayasprechern in vier unterschiedlichen Untersuchungsorten auf der yukatekischen Halbinsel analysiert werden.

Inhalt


Anmerkungen

keine

Ersteller des Eintrags
Gabrielle Cornefert
Erstellungsdatum
Dienstag, 29. August 2017, 20:50 Uhr
Letzte Änderung
Freitag, 01. September 2017, 10:22 Uhr