Diachrone Migrationslinguistik: Mehrsprachigkeit in historischen Sprachkontaktsituationen (Sammelband)

Akten des XXXV. Romanistentages in Zürich (08. bis 12. Oktober 2017)


Allgemeine Angaben

Herausgeber

Roger Schöntag Stephanie Massicot

Verlag
PIE Peter Lang
Stadt
Berlin
Publikationsdatum
2019
Auflage
1
Reihe
Sprache, Mehrsprachigkeit und sozialer Wandel. Language. Multilinguism and Social Change. Langue, multilinguisme et changement social, 34
Weiterführender Link
https://www.peterlang.com/view/title/65157
ISBN
978-3-631-79859-1 ( im KVK suchen )
Thematik nach Sprachen
Sprachübergreifend
Disziplin(en)
Sprachwissenschaft
Schlagwörter
Mehrsprachigkeit, Sprachkontakt, Sprachgeschichte, Migrationslinguistik

Exposé

Der Band vereinigt Beiträge der Sektion Diachrone Migrationslinguistik: Mehrsprachigkeit in historischen Sprachkontaktsituationen des XXXV. Romanistentages zum Thema Dynamik, Begegnung, Migration. Der Fokus liegt dabei auf der Herausarbeitung von pluridimensionalen Sprachkontaktsituationen im Migrationskontext. Die bearbeiteten Zeiträume reichen dabei vom Frühmittelalter bis in die Gegenwart. Insbesondere historisch weiter zurückliegende migrationsbedingte Sprachkontaktszenarien bedürfen zu ihrer adäquaten Erfassung einer spezifischen Herangehensweise. Kernanliegen des Buches ist es deshalb, die prinzipielle Breite vielschichtiger Migrations- und Kontaktszenarien in allen Epochen der Geschichte darzustellen.

Inhalt

Diachrone Migrationslinguistik: Eine Standortbestimmung – Vom Altnordischen zum Altfranzösischen: Der Sprachwechsel als Teil einer Akkulturationspolitik normannischer Expansion in Europa? – Dynamic modelling of medieval language contact. The case of Anglo-Norman and Middle English – Die Abwanderung eines Teils der Bourgeoisie Flanderns in den Norden und die Französisierung der verbliebenen Intellektuellen – Die tradierte Kommunikationsgemeinschaft um den Mont Blanc. Mobilität und Sprecherkontakte im Frankoprovenzalischgebiet vom 9. Jh. bis heute – Frühneuzeitliche Fremdsprachlehrwerke und ihr Potential für die Diachrone Migrationslinguistik – Migrationslinguistische Überlegungen zur France italienne im 16. und 17. Jh. – Die Familie Meynier als Fallbeispiel hugenottischer Integration in Erlangen – Gallizismen in Heines Spätwerk. Sprachliche Interferenzen und Sprachreflexion eines deutschen Exilanten in Paris – Sprachideologie und Sprachkonflikte im istrianischen Landtag (1880–1910) – Samaná English und Samaná-Kreyòl – die migrationsbedingte Entstehungsgeschichte zweier Diasporavarietäten auf der Halbinsel Samaná (Dominikanische Republik) – Italienisch und Dialekt im Migrationskontext – zum linguistischen Status des italo-americano bzw. italo-australiano – Da Gastarbeiter a expat: Micro-diacronia linguistica nello spazio urbano di Monaco di Baviera


Anmerkungen

keine

Ersteller des Eintrags
Roger Schöntag
Erstellungsdatum
Freitag, 04. Oktober 2019, 15:44 Uhr
Letzte Änderung
Sonntag, 06. Oktober 2019, 20:02 Uhr