Frauen am Ball – Filles en crampons. Geschichte(n) des Frauenfußballs in Deutschland, Frankreich und Europa – Histoire(s) du football féminin en Allemagne, en France et en Europe (Sammelband)


Allgemeine Angaben

Verlag
transcript
Stadt
Bielefeld
Publikationsdatum
2022
Reihe
Jahrbuch des Frankreichzentrums der Universität des Saarlandes Band 18 (2021/2022)
Weiterführender Link
https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-6015-9/frauen-am-ball/filles-en-crampons/ , https://www.uni-saarland.de/einrichtung/frz/publikationen/frforum/archiv/band-182021-2022.html
ISBN
978-3-8376-6015-9 ( im KVK suchen )
Thematik nach Sprachen
Französisch
Disziplin(en)
Medien-/Kulturwissenschaft

Exposé

2020 jährte sich zum 50. Mal das Ende des Verbots, das es Frauen untersagte, Fußball in vereins- und verbandsmäßig organisierten Strukturen zu spielen: Der Deutsche Fußballbund wie auch der Französische Fußballverband hoben es 1970 auf. Doch auch danach blieben in der fußballerischen Praxis die Hürden hoch, sich Raum und Respekt zu verschaffen und dafür zu sorgen, dass der Fußballsport auch eine Frauendomäne wird. Für Deutschland, Frankreich und weitere europäische Länder beleuchtet “Frauen am Ball” den steinigen Weg des Frauenfußballs in den Jahrzehnten vor und nach 1970 und bindet die Entwicklungstrends zurück an zentrale gesellschaftliche Transformationsprozesse der Zeit.

Inhalt

1. Themenschwerpunkt: Frauen am Ball – Geschichte(n) des Frauenfußballs in Deutschland, Frankreich und Europa

Einleitung

DIETMAR HÜSER:
‚Frauen am Ball‘. Die ‚andere‘ Geschichte des Fußballs in Deutschland, Frankreich und Europa

Frauenfußball in der Langzeitperspektive: Kämpfe & (Teil-)Erfolge

SVEN GÜLDENPFENNIG:
„Starke Weiblichkeit entfesseln.!“ Sportlicher Eigensinn, Misogynie und Selbstbehauptung. Über Frauenpower im Fußball
LAURENCE PRUDHOMME:
Les femmes sur la touche. 50 ans de football dit féminin au sein de la FFF

FLORIAN BÜHRER:
Frauenfußball in der Schweiz. Der Weg zur Anerkennung war lang und ist noch lange nicht zu Ende

Von den Anfängen bis in die 1940er-Jahre: Aufschwung & Einhegung

XAVIER BREUIL:
Les femmes, le football et les relations sportives internationales au cours de l’entre-deux-guerres (1920-1936)

WOLFGANG FREUND
Bewegungs-Freiheit. Frauenfußball der 1920er- und 1930er- Jahre in Europa

HELGE FALLER
Auf eigenen Beinen. Der organisierte Frauenfußball der 1920er- und 1930er-Jahre in Europa

Von den 1950er- bis zu den 1980er-Jahren : Widerstände & Aufbrüche

CARINA SOPHIA LINNE:
Spielanalyse. Die Rolle der Geschlechterbilder im deutsch-deutschen Frauenfußball

ALEXANDER FRIEDMANN
„Na los, ran an den Ball, Blondie!“ Der Frauenfußball in der DDR und im Ostblock
DARIUSZ WOJTASZYN:
Fußballerinnen im Sozialismus. Frauenfußball in der DDR und im Ostblock

SASKIA LENNARTZ
„Wir wollten doch nur Fußball spielen!“ Die Anfänge des Frauenfußballs im Saarland und die Aufhebung des Spielverbots im Jahr 1970

HANS-PETER HOCK
Spurensuche zwischen Weinreben. Frauenfußball an der Mosel und im Maifeld ab 1968

Frauenfußball seit den 1990er-Jahren: Auf dem Weg zur Gleichberechtigung

CAMILLE MARTIN:
Diffusion du football féminin en France, déterminants contextuels et institutionnels (1992–2019)

LAURENT GRÜN:
Von den Schwierigkeiten einer weiblichen Fußballmannschaft sich im Rahmen eines historisch gewachsenen Profifußballvereins zu behaupten. Die Frauenfußballabteilung des FC Metz, 2014-2019

ANNETTE R. HOFMANN & SILKE SINNING
Trainerinnen im Frauenfußball. Nationale und internationale Entwicklungen seit den 1980er-Jahren

JEAN BRÉHON, OUMAYA HIDRI NEYS & HUGO JUSKOWIAK
Femme(s) entraîneure(s) du football professionnel masculin. L’exception qui confirme la règle ?

2. Berichte

Gastdozentur des Frankreichzentrums:
Transkulturalität in Literatur und Film / La transculturalité dans la littérature et le cinéma
Dr. Myriam Geiser (Wintersemester 2019/2020)

MYRIAM GEISER:
Lehr- und Forschungstätigkeit in deutsch-französischer Perspektive während meines Gastsemesters an der Universität des Saarlandes (1. September 2019 – 29. Februar 2020)

MYRIAM GEISER:
Forschungsrahmen. Transkulturalität als ästhetische Kategorie in deutsch-französischer Perspektive

WOLFGANG MÜLLER:
Saarländisch-lothringisches Archivkolloquium zu Quellen einer bewegten Geschichte

3. Rezensionen

Autor*innenverzeichnis

Bildnachweis


Anmerkungen

keine

Ersteller des Eintrags
Julia Keule
Erstellungsdatum
Donnerstag, 04. August 2022, 08:51 Uhr
Letzte Änderung
Donnerstag, 04. August 2022, 08:51 Uhr