Rainer Warning, Studien zum Theater (Monographie)
Herausgegeben und eingeleitet von Thomas Klinkert
Allgemeine Angaben
- Verlag
- Brill | Fink
- Stadt
- Paderborn
- Publikationsdatum
- 2026
- Auflage
- 1
- Weiterführender Link
- https://brill.com/display/title/74060
- ISBN
- 978-3-7705-7074-4 ( im KVK suchen )
- Thematik nach Sprachen
- Französisch, Italienisch, Englisch, Deutsch
- Disziplin(en)
- Literaturwissenschaft
- Schlagwörter
- Theater, Fiktionstheorie, Komödie, Geistliches Spiel, Komik, Hermeneutik, Semiotik, Pragmatik, Empfindsamkeit, Heterotopie, Molière, Marivaux, Shakespeare, Castoriadis, das Imaginäre, Rousseau
Exposé
Rainer Warnings Studien zum Theater analysieren dramatische Gattungen aus einer funktional-strukturellen Perspektive. Indem sie diese Gattungen in ihrem historischen Zusammenhang und „Sitz im Leben“ situieren, machen sie deren Inhalts- und Strukturmerkmale als Antworten auf gesellschaftliche Problemstellungen lesbar. Der grundlegenden Analyse von Fiktionalität als inszeniertem Diskurs, dessen Paradigma das Theater ist, folgen Studien zu Aspekten des mittelalterlichen geistlichen Spiels im Spannungsfeld von Ritus, Mythos und Kerygma, zu Strukturmerkmalen der Komödie in ihrem historischen Wandel sowie zum Imaginären des theatralen Spiels. Allgemeine Text-, Kultur- und Gesellschaftstheorien werden mit konkreten und anschaulichen Beispielanalysen literarischer Texte verbunden, wobei originelle Antworten auf die übergeordnete Frage nach dem Zusammenhang von Funktion und Struktur dieser Texte gefunden werden.
Inhalt
Inhalt
Rainer Warnings Studien zum Theater. Eine Einleitung (S. VII-XXVI)
Teil I. Das Theater als Paradigma der Fiktion
1. Der inszenierte Diskurs. Bemerkungen zur pragmatischen Relation der Fiktion (S. 3-27)
Teil II. Studien zum geistlichen Spiel des Mittelalters
2. Ritus, Mythos und geistliches Spiel (S. 31-66)
3. Das geistliche Spiel zwischen Kerygma und Mythos (S. 67-98)
4. Hermeneutische Fallen beim Umgang mit dem geistlichen Spiel (S. 99-112)
Teil III. Studien zu Komik und Komödie
5. Komik und Komödie als Positivierung von Negativität (am Beispiel Molière und Marivaux) (S. 115-142)
6. Elemente einer Pragmasemiotik der Komödie (S. 143-205)
7. Vom Scheitern und vom Gelingen komischer Handlungen (S. 206-209)
8. Komische Doppelgänger (S. 210-216)
9. Die Komödie der Empfindsamkeit. Steele – Marivaux – Lessing (S. 217-234)
10. Von der Revolutionskomödie zur Opera buffa. Le nozze di Figaro und die Erotik der Empfindsamkeit (S. 235-253)
11. Komik / Komödie (S. 254-287)
Teil IV. Studien zum Imaginären des theatralen Spiels
12. Shakespeares Komödie als Heterotopie. Auswege aus dem New Historicism (S. 291-311)
13. Auf der Suche nach dem Körper. Das Imaginäre des geistlichen Spiels (S. 312-333)
14. Das Imaginäre und das Symbolische bei Cornelius Castoriadis. Illustriert am mittelalterlichen geistlichen Spiel (S. 334-349)
15. Rousseaus Pygmalion als Szenario des Imaginären (S. 350-375)
Anmerkungen
keine
- Ersteller des Eintrags
- Thomas Klinkert
- Erstellungsdatum
- Dienstag, 21. April 2026, 21:39 Uhr
- Letzte Änderung
- Dienstag, 21. April 2026, 21:59 Uhr