Wortschatzverzeichnis zu Eduard Bornemanns Lateinischem Unterrichtswerk (Ausgabe A) (Monographie)


Allgemeine Angaben

Autor(en)

Axel Schönberger Sydney Smith

Verlag
Valentia; Domus Editoria Europaea (DEE)
Stadt
Frankfurt am Main
Publikationsdatum
2006
Auflage
1
ISBN
978-3-936132-17-5 ( im KVK suchen )
Thematik nach Sprachen
Latein, Sprachübergreifend
Disziplin(en)
Sprachpraxis
Schlagwörter
Latinistik

Exposé

Sowohl das alphabetische Wörterverzeichnis zu allen drei Bänden als auch das nach Wortarten gegliederte Verzeichnis zum dritten Band der Ausgabe A des Lateinischen Unterrichtswerkes wurde von uns neu erstellt; es war in dieser Form nicht in der alten Ausgabe enthalten. Während das alphabetische Verzeichnis ein schnelles Nachschlagen aller Vokabeln, die in den Lesestücken des Lateinischen Unterrichtswerkes vorkommen, ermöglicht und dabei im Gegensatz zu anderen Verzeichnissen dieser Art auch Angaben zu Genetiv, Geschlecht und Stammformen bietet, dient das nach Wortarten gegliederte Verzeichnis – entsprechende Verzeichnisse zu den Stücken 1-30 sowie 31-60 stehen am Ende der ersten beiden Bände – der systematischen Vokabelwiederholung. Wer den Wortschatz des Lateinischen Unterrichtswerkes beherrscht, ist auf die Lektüre lateinischer Texte der Antike sehr gut vorbereitet.

Die Grammatiktafeln am Ende dieses Begleitbandes können und sollen die Lateinische Sprachlehre, den vierten Band des Lateinischen Unterrichtswerkes, nicht ersetzen, zumal sie keine Ausführungen zur Satzlehre enthalten, sondern ermöglichen ein schnelles Nachschlagen oder Wiederholen der Deklinationen und Konjugationen.

Frankfurt am Main, im Mai 2006
Axel Schönberger und Sydney Smith

Inhalt

Textprobe aus dem grammatischen Anhang:

Genusregeln zur 3. Deklination

a)
Als männlich merke -er, -or, -ōs,
zum Beispiel carcer, labor, flōs;
auch Zahnlautstämme auf -e-s,
wie līmes, pēs und ariēs
(mit Silbenmehr im zweiten Fall);
auf -l dazu noch sōl und sāl!

b)
Ein Zahnlautstamm auf -ās, -ūs, -aus,
zum Beispiel aestās, virtūs, laus,
ist feminin. Auch die auf -ō,
wie nātiō, gebrauche so!
Dann werden weiblich noch verwandt
die -x, auch -s nach Konsonant,
wie dir von vōx und ars bekannt;
auf -ēs und -is die Silbengleichen
(ihr -ium diene dir als Zeichen,
um sie als weiblich zu erkennen),
lass mich nur nūbēs, nāvis nennen!

c)
Ein Wort auf -men und -ur und -us,
wie carmen, fulgur, facinus,
als Neutrum man gebrauchen muss.
Die i-Stämm’ auch auf -ar, -e, -al
wie calcar, mare, animal.
Vereinzelt merken wir uns schnell
noch aes, iūs, caput, lac und mel.

Reste der alten i-Deklination

Die Reste der alten reinen i-Deklination gibt in den wichtigsten Beispielen (unter Angabe des auffälligen Akkusativs Singular) folgende Regel an:

d)
Merke puppim, sitim, turrim,
ferner vim sowie secūrim,
Tiberim, Neāpolim
für den alten Ausgang -im!

Ausnahmen zur Mischdeklination

e)
parentum, patrum, mātrum
merk dir auf -um, nebst frātrum!
Auch canum, sēdum, iuvenum
geh’n nicht auf -ium, sondern -um.


Anmerkungen

Die großenteils aus der Ausgabe A zusammengekürzte Ausgabe B des “Lateinischen Unterrichtswerkes” wird an vielen Universitäten in den Latinumskursen als Lehrwerk eingesetzt; demgegenüber vermittelt die vollständige Ausgabe A solide, grundständige Lateinkenntnisse, wie sie für ein Studium der Romanischen Philologie nach wie vor sinnvoll sind (vollständig überarbeitete Neuauflage). Das Wortschatzverzeichnis enthält den alphabetischen Wortschatz der drei Bände (100 Lesestücke), den nach Wortarten gegliederten Wortschatz des dritten Bandes (Stück 61-100) sowie sämtliche Flexionstabellen.

Ersteller des Eintrags
Axel Schönberger
Erstellungsdatum
Donnerstag, 14. Januar 2010, 16:26 Uhr
Letzte Änderung
Donnerstag, 14. Januar 2010, 16:26 Uhr