Das Französische im wirtschaftlichen Kontext (Sammelband)


Allgemeine Angaben

Herausgeber

Holger WocheleAntje LOBIN

Verlag
Egert
Stadt
Wilhelmsfeld
Publikationsdatum
2016
Auflage
1
Reihe
Pro lingua, 50
ISBN
978-3-936496-46-8 ( im KVK suchen )
Thematik nach Sprachen
Französisch
Disziplin(en)
Sprachwissenschaft
Schlagwörter
Unternehmens¬kommunikation, Wirtschaftslinguistik, Werbesprache, Unternehmens-kommunikation, Terminologie, Französisch, Fachsprache, Angewandte Sprachwissenschaft

Exposé

Die in diesem Sammelband veröffentlichten Beiträge basieren auf Vorträgen, die auf dem IX. Frankoromanistentag 2014 in Münster / Westfalen in der Sektion „Das Französische im wirtschaftlichen Kontext“ gehalten wurden.
Auf einen einführenden Beitrag (WINKELMANN), der ausgehend von der Prägung des Begriffs „Wirtschaftslinguistik“ einen Überblick über wirtschaftslinguistische Problem-stellungen sowie einen neuen methodischen Ansatz zur Erforschung der „Sprache des wirt-schaftlichen Verkehrs“ bietet, folgen zunächst zwei Beiträge zur kontrastiven Werbe-kommunikation: im Mittelpunkt des einen steht die Printwerbung für freiverkäufliche Arznei-mittel in deutsch-französischer Perspektive (MORETTI/WEBER), im Zentrum des anderen stehen Werbeanzeigen von Ikea und Coca-Cola in Frankreich und Spanien (HENNEMANN/ SCHLAAK). Der anschließende Beitrag (FLEURY-WULLSCHLEGER) beleuchtet die Verwendung von Markennamen in der Literatur. Hier werden die Funktionen von Marken (und Werbe¬sprüchen) in Frédéric Beigbeders Roman 99 francs und deren Übertragbarkeit in andere Kulturräume betrachtet. Der fünfte Beitrag dieses Bandes (KUHN) fokussiert die Ergonymie im Kontext einer pluriethnischen Kundschaft. Die Benennungsmotive ausgewählter Kos¬metikprodukte werden in einen sozioökonomischen Kontext gestellt und deren Adäquatheit diskursanalytisch evaluiert.
Der sechste Beitrag (KUNKEL) hat die Kundenkommunikation zum Thema. Es werden Kundenbeschwerden auf französischen und deutschen Facebook-Fanseiten in den Blick ge-nommen und für die Geschäftskommunikation typische facework-Strategien ermittelt. Auf die interne Unternehmenskommunikation gerichtet ist der siebte Beitrag (LESK), in dem der Frage nachgegangen wird, wie in personalwirtschaftlicher Hinsicht eine systematische Sprachen-politik in Organisationen aussehen müsste, die Mehrsprachigkeit fördert. Die Entwicklung der Grußformeln in der französischen Handelskorrespondenz ist Gegenstand des achten Beitrags (MEISNITZER).
Die letzten drei Beiträge situieren sich im Bereich der Terminologie und Fachlexik. Ein Beitrag (ECKKRAMMER) widmet sich der Frage, inwieweit terminologische Vorschläge der Commission générale de terminologie et de néologie in schriftlichen französischen Texten Akzeptanz finden. In einem weiteren Beitrag (GÖKE) werden Metaphern und Metonymien untersucht, die in französischen Wirtschaftsmagazinen im Zusammenhang mit der Wirt-schafts- und Finanzkrise ab 2008 verwendet werden. Der letzte Beitrag dieses Bandes (SEIDLER-LUNZER) hat schließlich die sinnvolle Nutzung lexikalischer Ressourcen im fach-sprachlichen Französischunterricht zum Gegenstand. In diesem Beitrag wird ein Leitfaden zur Wörterbuchbenutzung vorgestellt, der am Institut für Romanische Sprachen der Wirtschafts-universität Wien mit dem Ziel der Lernerautonomie erarbeitet wurde.


Anmerkungen

keine

Ersteller des Eintrags
Holger Wochele
Erstellungsdatum
Freitag, 16. September 2016, 11:09 Uhr
Letzte Änderung
Freitag, 16. September 2016, 22:09 Uhr