Christiane Müller-Lüneschloß

Sprachen
Italienisch Französisch
Fachgebiete
Literaturwissenschaft
Forschungsfelder
literarische Geschlechter- und Familiendarstellungen Komik- und Humorforschung Dramentheorie Dramatik und Postdramatik
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Promotion an der Universität Hamburg (seit 01.10.2015)

Arbeitstitel (seitdem): Familienbeziehungen in der zeitgenössischen französischen Komödie
(wird demnächst angepasst)

Seit den1990er-Jahren zeichnet sich in Frankreich ein Trend zur Komödie ab, welche sich auf der Grundlage ihrer Traditionsstränge (comédie de mœurs, comédie de vaudeville, comédie romantique u.a.) (re-)konstituiert, wobei die Unbehagnisse, die Konflikte des Privatlebens, vor allem der Pariser Bourgeoisie, in einem Witz dargestellt werden, welcher sich primär über geschliffene Dialoge entfaltet. So deuten sich die Konflikte des Alltags auf der Bühne um, erfahren am Ende Lösung oder zumindest eine lustvolle Erleichterung. Dieser These ist in der Auseinandersetzung mit den vielfältigen Bezugsgrößen des (komischen) Dramas zu begegnen: dem kulturellen Stellenwert der Komödie in Frankreich, den Ursachen und Formen ihrer Rekonstruktion, aber auch ihrem Verhältnis zur Gesellschaft und ihrer Position in den Künsten. Im Bezug auf letzteres ist nicht weniger als eine kritische Untersuchung von dem Verhältnis der Komödie und der Postdramatik bzw. der postmodernen Gesellschaft angesprochen. Die Arbeit führt zunächst eine dramentheoretische Diskussion, die in der Analyse einer repräsentativen Stückauswahl aus den letzten 50 Jahren aufgeht.

Hochschule / Institution
Universität Hamburg
Adresse
Deutschland
Status bei romanistik.de
Mitglied
Erstellungsdatum
Dienstag, 20. Oktober 2015, 12:39 Uhr
Letzte Änderung
Freitag, 26. Oktober 2018, 14:56 Uhr