Stadt: Innsbruck

Frist: 2019-02-28

Gehalt: € 5.005,10/Monat (14 mal)

Stellenumfang: 100%

URL: https://www.uibk.ac.at/fakultaeten-servicestelle/standorte/innrain52f/berufungen_habilitationen/berufungen_index_2010.html

Am Institut für Romanistik der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck ist die Stelle einer/eines UNIVERSITÄTSPROFESSORIN/UNIVERSITÄTSPROFESSORS FÜR FRANZÖSISCHE UND ITALIENISCHE SPRACHWISSENSCHAFT in Form eines unbefristeten privatrechtlichen Arbeitsverhältnisses mit der Universität zu besetzen.

AUFGABEN
Vertretung der Fächer französische und italienische Sprachwissenschaft in Forschung und Lehre. Ein ausgeprägter Forschungsschwerpunkt soll in den Bereichen der synchronen oder panchronen Sprachwissenschaft liegen, ein weiterer in der angewandten romanischen Sprachwissenschaft.
Die enge Zusammenarbeit mit den anderen am Institut vertretenen Arbeitsbereichen der Romanistik und mit den an der Universität bestehenden Forschungsverbünden wird erwartet. Dabei sind speziell die dem Forschungsschwerpunkt „Kulturelle Begegnungen – kulturelle Konflikte“ untergeordneten Forschungszentren „Digital Humanities“, „Kulturen in Kontakt (KiK)“, „Migration und Globalisierung“, „Religion-Gewalt-Kommunikation-Weltordnung“ oder aber auch die Forschungszentren „Medical Humanities“ bzw. „Emotion-Kognition-Interaktion“ relevant.
Die Lehre umfasst die Durchführung von Lehrveranstaltungen, die Betreuung von Abschlussarbeiten sowie die Prüfungstätigkeit im gesamten Bereich der romanischen Sprachwissenschaft auf BA-, MA- und Doktoratsniveau.
Die Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung gilt als selbstverständlich.

ANSTELLUNGSERFORDERNISSE
a) eine der Verwendung entsprechende abgeschlossene inländische oder gleichwertige ausländische Hochschulbildung;
b) einschlägige Lehrbefugnis (Habilitation) oder gleichzuhaltende Eignung;
c) einschlägige Publikationen in führenden internationalen referierten Fachzeitschriften und
renommierten Verlagen;
d) Kompetenz in der synchronen und/oder panchronen französischen und italienischen
Sprachwissenschaft sowie in der angewandten Sprachwissenschaft;
e) ausgezeichnete Deutschkompetenz (C1 nach GERS);
f) ausgezeichnete Sprachkompetenz in Französisch und Italienisch, eine der beiden Sprachen
C2 nach GERS, die andere der beiden Sprachen mindestens C1 nach GERS und Fähigkeit,
die Lehre auf Französisch bzw. Italienisch abzuhalten;
g) Einbindung in die internationale Forschung;
h) ausgeprägte didaktische Fähigkeiten;
i) Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln;
j) soziale Kompetenz und Qualifikation zur Führungskraft.

ZUSÄTZLICH ERWÜNSCHT
k) Erfahrung in der interdisziplinären Zusammenarbeit;
l) facheinschlägige Auslandserfahrung.

Bewerbungen müssen bis spätestens 28. Februar 2019 an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Fakultäten Servicestelle, Standort Innrain 52f, A- 6020 Innsbruck (fss-innrain52f@uibk.ac.at) eingelangt sein.

Die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck strebt eine Erhöhung des Frauenanteiles an und lädt deshalb qualifizierte Frauen zur Bewerbung ein. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.

Für diese Position ist eine Einreihung in die Verwendungsgruppe A1 des Kollektivvertrages für ArbeitnehmerInnen der Universitäten und ein Mindestentgelt von € 5.005,10/Monat (14 mal) vorgesehen. Ein in Abhängigkeit von Qualifikation und Erfahrung höheres Entgelt und die Ausstattung der Professur sind Gegenstand von Berufungsverhandlungen. Darüber hinaus bietet die Universität zahlreiche attraktive Zusatzleistungen (http://www.uibk.ac.at/universitaet/zusatzleistungen/).

Die Bewerbungsunterlagen enthalten: Lebenslauf mit einer Beschreibung des wissenschaftlichen und beruflichen Werdeganges, Liste der wissenschaftlichen Veröffentlichungen, der Vorträge sowie der sonstigen wissenschaftlichen Arbeiten und Projekte, Beschreibung abgeschlossener, laufender und geplanter Forschungstätigkeiten und die fünf wichtigsten Arbeiten (Aufsätze und/oder Buchkapitel; keine Monographien). Die Bewerbungsunterlagen sind digital beizubringen. Die Papierform ist optional.

Beitrag von: Jannis Harjus

Redaktion: Christoph Behrens