Stadt: Saint-Hippolyte (Elsass, Frankreich)

Frist: 2019-03-31

Beginn: 2019-08-06

Ende: 2019-08-10

Summer School: Konstanten und Varianten des Erzählens in transgenerischen und transmedialen Kontexten

Vom 6. bis 10. August 2019 veranstaltet das DFG-Graduiertenkolleg 1767 „Faktuales und fiktionales Erzählen“ der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg die Summer School „Konstanten und Varianten des Erzählens in transgenerischen und transmedialen Kontexten“.

In der Folge des Narrative Turn widmen sich mittlerweile zahlreiche nichtliteraturwissenschaftliche Disziplinen in den Geistes-, Sozial- und Lebenswissenschaften den erzählerischen Eigenschaften ihrer Forschungsgegenstände. Damit einher geht die Notwendigkeit, eine interdisziplinär nutzbare Terminologie zu entwickeln.

Die Summer School will diesen interdisziplinären Anspruch ernst nehmen, indem sie der Übertragbarkeit und den möglicherweise notwendigen Anpassungen narratologischer Konzepte und Terminologien im Kontext unterschiedlicher literarischer Gattungen wie dem Drama und der Lyrik sowie nichtliterarischer Erzählformen nachspürt. Umgekehrt soll die aktuelle Debatte über den Wert interdisziplinärer Zugänge zu narratologischen Themen neuerlich perspektiviert und die Frage gestellt werden, ob und wie Erkenntnisse aus verschiedenen Disziplinen – beispielsweise aus der Medienwissenschaft oder der Psychologie – die klassische Narratologie bereichern können.

Die Summer School bietet den Teilnehmenden eine konzentrierte Seminarsituation, in der Grundlagentexte und neuere Forschungsergebnisse aus den Bereichen „Narratologie“, „Transgenerisches Erzählen“ und „Transmediales Erzählen“ diskutiert werden. Theoretische Ansätze sollen dabei ebenso im Vordergrund stehen wie einschlägige Primärmaterialien (aus den Bereichen Literatur, Film, Neue Medien etc.), die seitens der Teilnehmenden vorgeschlagen werden.

Mit Matías Martínez (Bergische Universität Wuppertal / Fellow am GRK 1767 im Sommersemester 2019), Irina Rajewsky (Freie Universität Berlin) und Werner Wolf (Universität Graz) konnten drei renommierte Expert*innen gewonnen werden, die im Verlauf der Summer School die Leitung zentraler Diskussionsstränge übernehmen werden.

Tagungsort der Summer School ist das in Saint-Hippolyte (Elsass, Frankreich) gelegene Hôtel Val-Vignes. Die Kosten exklusive Anreise betragen ca. 800 € und umfassen Unterbringung und Verpflegung.

Interessierte Nachwuchswissenschaftler*innen (Doktorand*innen und Postdoktorand*innen) werden gebeten, ein Motivationsschreiben und eine Forschungsskizze (jeweils ca. eine halbe Seite) sowie einen kurzen akademischen Lebenslauf einzureichen. Elektronische Bewerbungen in Form einer einzigen PDF-Datei sind bis zum 31.03.2019 an Nikola Keller und Deborah Wolf (summerschool@grk1767.uni-freiburg.de) zu senden.

Beitrag von: Nikola Keller

Redaktion: Christoph Behrens