Stadt: Hamburg

Frist: 0009-12-19

Beginn: 2020-04-01

Ende: 2013-03-31

Gehalt: TVL 13

Stellenumfang: 65%

URL: https://www.uni-hamburg.de/uhh/stellenangebote/wissenschaftliches-personal/fakultaet-geisteswissenschaften/09-12-19-349.pdf

6 Stellen wissenschaftlicher Mitarbeiter*innen (65 %) GraKo Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit
gemäß § 28 Abs. 3 HmbHG mit einer Laufzeit von 3 Jahren zu besetzen.*

Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe TV-L E13. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 25,35 Stunden.Die Befristung des Vertrages erfolgt auf der Grundlage von § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz.

Das Graduiertenkolleg erforscht Prozesse des Austausches zwischen den Konfessionen in der Frühen Neuzeit (16. bis 18. Jahrhundert), wobei neben dem deutschen Sprachraum auch europäische und außereuropäische Kontexte in den Blick genommen werden sollen (insbesondere Italien, England, griechisch-orthodoxer Raum, Südamerika, China). Besonderes Interesse gilt im Rahmen der zu fördernden Promotionsvorhaben theologischen, politischen, literarischen und künstlerischen Phänomenen, die die Grenzen zwischen den sich formierenden Konfessionen in die eine oder andere Richtung überwölben (interkonfessionell) oder die ihnen gemeinsam sind (transkonfessionell).

Erwartet wird zudem Offenheit für medienhistorische Fragestellungen, die darauf zielen, nicht nur zu analysieren, wie sich heterogene konfessionelle Konzepte in unterschiedlichen Artefakten niedergeschlagen haben, sondern exemplarisch zu erkunden, wie Literatur, Bühne, Malerei, Bildhauerei und geistliche Musik theologische Vorgaben nicht nur dokumentieren, sondern zugleich variieren und multimedial rezipierbar machen.

Weitere Informationen zur Konzeption des Graduiertenkollegs sind zu finden unter:http://www.gwiss.uni-hamburg.de/de/einrichtungen/graduiertenschule/interkonfessionalitaet.html

Aufgaben:
Wissenschaftliche Weiterqualifikation im Rahmen eines strukturierten Promotionsprogramms.Aufgabengebiet:Anfertigung einer Dissertation
in einem der beteiligten Promotionsfächer zu einem Thema,das interkonfessionelle Konstellationen der Frühen Neuzeit ins Zentrum des Interesses rückt. Teilnahme am strukturierten Studienprogramm und den Veranstaltungen des Kollegs. Die Promotionen werden an der Universität Hamburg durchgeführt. Die Kollegiat/innen haben Präsenzpflicht in Hamburg.Die Universität Hamburg ist zertifiziert.audit familiengerechte hochschule

Einstellungsvoraussetzungen:
Voraussetzungen für die Bewerbung sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem der beteiligten Fächer (Evangelische oder Katholische Theologie, Germanistik, Anglistik, Geschichte, Romanistik, Byzantinistik/Neogräzistik, Latinistik, Lateinamerikanistik, Judaistik, Sinologie, Historische Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Philosophiegeschichte), Kenntnisse interkonfessioneller Konstellationen in der Frühen Neuzeit, Bereitschaft zu interdisziplinärer Arbeit sowie Teamfähigkeit.

Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden im Sinne des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung im Bewerbungsverfahren vorrangig berücksichtigt.

Bewerbungen (Exposé des Promotionsvorhabens [max. 6 Seiten, Projektbeschreibung, leitende Fragestellungen, Forschungsstand, ggf. Stand der Vorarbeiten, Zeitplan], Masterarbeit, Curriculum vitae, Abschlusszeugnisse, Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers/einer
Hochschullehrerin) sind in Papierform und elektronisch in einer einzigen PDF-Datei bis zum 09.12.2019 an den Sprecher des Graduiertenkollegs zu richten:
Universität Hamburg, Fakultät für Geisteswissenschaften, DFG-Graduiertenkolleg 2008 „Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit“,
Univ.-Prof. Dr. Johann Anselm Steiger, Schlüterstr. 51, D 20146 Hamburg, anselm.steiger@uni-hamburg.de;
die PDF-Datei bitte auch an die Koordinatorin des Graduiertenkollegs, Sabine Ledosquet, sabine.ledosquet@uni-hamburg.de, senden.

Beitrag von: Marc Föcking

Redaktion: Christoph Behrens